Zeittafel

1259
Einweihung der spätromanischen Kirche

zu Ehren unserer Lieben Frau

1260
Errichtung eines Skriptoriums (Schreibstube)

berühmtes Graduale, heute London/Britisches Museum

1618
Dreißigjähriger Krieg

Schweden plündern mehrmals das Kloster. Während dieser Zeit bricht in Landshut die Pest aus und die Schwestern müssen elfmal fliehen.

1643
Maria Anna Preysing

Eine der wichtigsten Äbtissinnen Seligenthals, wagt in den noch anhaltenden Kriegszeiten einen Neubeginn durch vertieftes religiöses Streben und einen wirtschaftlichen Wiederaufbau des Klosters.

1732
Rokoko Kirche

Wird die romanische Kirche zum 500-jährigen Jubiläum des Klosters zur Rokoko Kirche durch den Baumeister Johann Baptist Gunetzrainer umgebaut.

1782
Schulgründung

In Vorahnung auf die Säkularisation wird in Seligenthal eine Mädchenschule errichtet, die auch über die Säkularisation hinaus bis 1820 weitergeführt wird.

1803
Säkularisation

Welcher Text ist hier gemeint?

1835
Wiedererrichtung

Bei der Wiedererrichtung verpflichtet König Ludwig I. die Schwestern sich der Mädchenbildung zu widmen. Diese Aufgabe prägt bis heute das klösterliche Leben in Seligenthal.

1838
Institutsschule

Mit der Eröffnung einer höheren Töchterschule beginnt die Entwicklung der Seligenthaler Schulen bis zur Schulstiftung heute.

1938
Aufhebung der Schulen

Die höheren Schulen werden im Dritten Reich aufgehoben, es entsteht ein Lazarett.

1945
Wiedereröffnung der Schulen

Die Äbtissinnen des 20. Jahrhunderts, Äbtissin M. Johanna Sattler, Äbtissin M. Columba Baumgartner und Äbtissin M. Assumpta Schenkel trugen nicht nur Wesentliches zur Schulentwicklung bei, sondern prägten Seligenthal auch durch ihre tiefe Religiosität.

2000
Gründung der Schulstiftung Seligenthal