Neugründungen weltweit

1864
Wiederbesiedelung des Klosters Waldsassen in der Oberpfalz

Nach der Wiedererrichtung unserer Abtei im Jahr 1835 blühte unser Kloster rasch auf, so dass die Schwestern 1864 bereit für eine Neugründung waren. 1864 wurde die ehemalige Männerabtei von Seligenthaler Schwestern übernommen, die die dortige Mädchenschule übernahmen und diese zu einer Mittelschule aufbauten. Heute ist Waldsassen eine Abtei mit 7 Schwestern, führt eine sechsstufige Realschule, unterhält ein Kultur- und Begegnungszentrum, eine Umwelt- Bildungseinrichtung, ein Hotel und anderes. Siehe Webseite von Waldsassen  www.abtei-waldsassen.de

1955
Gründung des Klosters Marienkron im Burgenland

Im Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien wurde nach dem zweiten Weltkrieg der Wunsch laut, in Österreich eine Niederlassung für Zisterzienserinnen ins Leben zu rufen. Gedacht war an eine Gebetsstätte, eine „Gottesburg“ am „Eiserenen Vorhang“.

1955 entsprach Seligenthal diesem Wunsch und entsandte 6 Schwestern unter der Leitung von Mutter Maria Paula Gmach nach Mönchhof an den Neusiedler See. www.marienkron.at

1971
Übernahme des Colegio Ave-Maria in La Paz / Bolivien

Das Colegio Ave- Maria ist keine Seligenthaler Gründung. Es geht zurück auf eine Ordensfrau aus Waldsassen, Schwester Hedwigis Eckert, die im Jahr 1929 mit einer Gruppe von Patres und Schwestern unseres Ordens nach Bolivien gegangen war. Nach deren Tod übernahmen 3 Schwestern aus Seligenthal, M. Mechthildis Fischl, Schwester M. Immolata Kronpass und M. Claudia Fischer, ihr kleines Werk und bauten es zu einem für La Paz wichtigen Schulzentrum aus. www.colegio-avemaria.de

1989
Valle Feliz in Ecuardor

In Lateinamerika geht ein weiteres Projekt auf Seligenthal zurück. Zusammen mit Bischof Stehle, dem früheren Leiter des Hilfswerkes Adveniat, baute Schwester M. Claudia Fischer nach 17-jährigem Einsatz in La Paz 1989 in Santo Domingo de los Colorados in Ecuador ein Kinderdorf auf.

1999
Wiederbesiedelung des Klosters Helfta in der Lutherstadt Eisleben

Dieser Neuaufbau kam in einer Zeit auf uns zu, in der es uns sehr schwer fiel, Schwestern für aufgaben außerhalb unseres Hauses freizugeben. Das Kloster Helfta in Sachsen-Anhalt bestand seit der Reformation nicht mehr. Der Vorsitzende des Kloster - Fördervereines Helfta bat Frau Äbtissin M. Assumpta Schenkl, sich für die Wiederbelebung der Abtei einzusetzen. Das Kloster war im Mittelalter durch drei große heilige Mystikerinnen bekannt geworden: Gertrud von Helfta, Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg.

Äbtissin Assumpta und 7 Mitschwestern zogen zur Gründung aus um das ehemalige Kloster wieder neu zu beleben. www.kloster-helfta.de