Aufgaben


Der Tagesablauf der Mönche und Nonnen, die nach der Regel des Hl. Benedikt leben, vollzieht sich in einem ausgewogenen Rhythmus von "ora et labora", von Gebet und Arbeit. Jeder und jede trägt entsprechend der geistigen und körperlichen Fähigkeiten zum Lebensunterhalt der Gemeinschaft bei.
Mehr als fünf Jahrhunderte hindurch widmeten sich die Schwestern dem Studium, der Handarbeit und der Landwirtschaft. Angesichts der kirchenpolitischen Situation im ausgehenden 18. Jahrhundert eröffnete Seligenthal eine Trivialschule für Mädchen aus der Vorstadt St. Nikola, die aber in der Säkularisation wieder geschlossen wurde.
Bei der Wiedereröffnung des Klosters erhielt Seligenthal im Jahr 1835 von König Ludwig I. den Auftrag, sich der Mädchenbildung zu widmen. Bald trat eine große Schar von Schwestern ein, die Schülerzahl wuchs stetig und die Ausbildungsrichtungen differenzierten sich im Lauf von 170 Jahren immer mehr.
Heute ist das Bildungszentrum Seligenthal in Trägerschaft der Schulstiftung für etwa 1.800 Kinder und Jugendliche. Selbstverständlich braucht man heute wie früher Schwestern, die für das leibliche Wohl der Klosterfrauen und der Kinder sorgen.


Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal, Landshut · Tel. +49 (0) 871 821-0 · www.seligenthal.de