Ein kurzer Gedanke zur Fastenzeit


 
Die Weisheitsgeschichte eines Sufi - Lehrers kann auch uns etwas für die Fastenzeit sagen.

Er sagte einmal seinem Schüler:

„In meiner Jugend war ich Revolutionär und mein einziges Gebet zu Gott lautete: Herr, gib mir die Kraft, die Welt zu ändern.` Als ich die mittleren Jahre erreichte und merkte, dass die Hälfte meines Lebens vertan war, ohne dass ich eine einzige Seele geändert hätte, wandelte ich mein Gebet ab und bat :`Herr, gib mir die Gnade, alle jene zu verändern, die mit mir in Berührung kommen. Nur meine Familie und meine Freunde, dann bin ich schon zufrieden.` Nun, da ich ein alter Mann bin und meine Tage gezählt sind, beginne ich einzusehen, wie töricht ich war. Mein einziges Gebet lautet nun: `Herr, gib mir die Gnade mich selbst zu ändern.` Und der Sufi fügte hinzu: Wenn ich von Anfang an darum gebetet hätte, wäre mein Leben nicht vertan.“

Herr, gib mir die Gnade mich selbst zu ändern, oder christlich ausgedrückt:
„Herr, gib mir die Gnade, dass ich mich von Dir, von den Umständen meines Lebens verändern lasse und dabei selbst mitwirken und mitbestimmen darf“.

Vielleicht wird dieses kleine Gebet von jedem von uns anders formuliert, aber im Grunde ist dies doch auch eins der wichtigsten Gebete unseres Lebens. Vorab in der Fastenzeit, in der wir uns immer wieder neu darauf besinnen, was uns leben lässt, was uns zur Selbstentfaltung führt nach dem Willen Gottes. Nicht die Selbstverwirklichung im Sinne eines Kreisens um sich selbst, sondern die Selbstverwirklichung streben wir an, die auf der Frage aufbaut:

„Gott, was willst du von mir, wie hast du mich gedacht, gewollt, in Deiner Liebe vorausgeschaut“

Positive Selbstverwirklichung kann nur ausgehen von der immerwährenden Gottsuche, soll sie nicht in eine Sackgasse des Egoismus führen.

Wenn Jesus uns zur Metanoia auffordert, so ist in dieser Umkehr sicher nicht nur die Hinwendung zu Gott und den Nächsten gemeint, sondern auch die rechte Einstellung und Annahme unserer selbst. Freilich gilt auch hier. „Auf Menschen, auf andere, auf mich selbst, auf alle Geschöpfe darf, soll, muss ich hören“. Aber gehören – im strengen Sinn des Wortes – darf ich nur Gott, wenn ich nicht zum Spielball werden will.

Wer jetzt schon Gott gehört, auf dem Weg zu Gott ist, braucht sicher keine radikale Umkehr um 180 °, was er sich aber jeden Tag neu stellen muss, ist die Frage:

„Will ich heute und immer, was Gott will? Oder: „möchte ich mir mehr und mehr Gottes willen zu eigen machen, ja oder nein?

Und jeden Tag müssen wir dann unseren Kleinglauben überwinden, der uns vormachen will: „Du glaubst doch selbst nicht daran, dass du dem Willen Gottes gerecht werden kannst, du kennst doch dich und dein Versagen.“

Damit wir dieser Gefahr nicht unterliegen, damit unser Glaube und gleichzeitig unsere Hoffnung und Liebe wächst, heißt Umkehr für uns, immer mehr daran glauben, dass Gottes Zuneigung, Freundschaft und Liebe zu uns sich nicht abhalten lässt durch unser Versagen, sondern dass unser Wunsch, unser Streben, seinem Willen zu entsprechen, auch seine Liebe, jetzt hätte ich fast gesagt, verstärkt, obwohl das natürlich nur so bei uns aussieht, uns bewusst werden lässt, dass wir geliebt werden, dass wir Gott brauchen.

Würden wir die Fastenzeit nur unter dem Gesichtspunkt Buße, Askese sehen, also als Verzicht auf Wohltuendes und Schönes, weil wir schuldig und sündig sind und dafür büßen wollen, wäre das zu wenig, einseitig und wahrscheinlich sogar falsch, weil es eine negative Gottesvorstellung in uns festigen würde.

Das Fasten, die Vorbereitung auf das Osterfest muss in das Gesamtgeheimnis unserer Erlösung eingebunden sein. Wir müssen das Leiden Christi genauso in den Blick nehmen, wie seine Auferstehung. Auf unser Leben übertragen und auf den Spuren der Beter des Psalters heißt das: unsere Not, unser Leid, unsere Schuld, unser Klagen, aber auch unser Streben, Verzichten und unser Versuch uns zu ändern, darf nicht für sich stehen, sondern muss eingebunden sein und hinführen zum Lob Gottes.

„Wer klagt, bittet, geht von sich aus und von seiner Welt. Wer lobt geht von Gott aus. Das Gotteslob bleibt offen, denn es spricht von dem her, was kommt. Auch das lobende Sprechen hat in den Psalmen indirekt eine bittende Funktion, denn das Lob will die Veränderung der Welt, die dem Lob widerspricht. Aber es lässt Gott alles offen. Lob Gottes kommt von der Zukunft her, die die Zukunft Gottes ist. „

( Aus dem Referat von Dr. Frank Lothar Hossfeld  „Von der Klage zum Lob“ Bibel und Kirche 1/ 2001.

   
 Neujahrsgruß
   
 Im Sinne der beiden weihnachtszeitlichen Texte wünschen wir Schwestern aus Seligenthal Ihnen ein gesegnetes, gutes Jahr 2017


Frieden, Frieden will ich rufen, dass der Stern von Bethlehem nicht nur vor zweitausend Jahren als die Weisen aus dem Morgenland in den Stall und an der Krippe waren,  Dunkelheit mit seinem Licht erhellt, sondern dass die Waffen heute schweigen und kein Mensch mehr um Gewalt und Hunger weiß, dass die Mächtigen sich vor den Schwachen neigen,  und es endlich Friede wird in dieser Welt,  der für alle Zeiten hält.
Frieden, Frieden will ich rufen, dass der Stern auch heute  in die aufgeht und mit hellem Licht  deine Angst und Trauer,  Schmerz und Schuld ein für alle Mal durchbricht und jetzt ruhen kann, was gestern war,  dass sich deine Sehnsucht endlich stillt  und sich auf geheimnisvolle Weise in der Zukunft auch dein Lebenstraum erfüllt.

Deine Wünsche werden wahr…         Christa Spilling – Nöker   



Verschenke was wie Gold ist:
Eine kleine Spanne deiner kostbaren Zeit
Liebe, die dauert und Geduld, die ermuntert,
Einen weisen Gedanken – wie ein Schatz aus der Tiefe.

Verschenke was wie Weihrauch ist:
Dein Staunen, deine Bewunderung.
Demut vor dem Unbegreiflichen.
Die Gabe im Kleinsten das Größte zu sehen.

Verschenke was wie Myrrhe ist:
Mitgefühl, Trost und Barmherzigkeit.
Die Kraft, zusammen eine weite Wüste zu durchqueren.
Den Mut, an das Ziel zu glauben und nie die Hoffnung zu verlieren.

Verschenke das, was nur Du geben kannst.
Du wirst bekommen, was nur für Dich bestimmt ist.


   
3., 10., und 17. März
19.00 Uhr Aula

 In der Reihe Leidenschaft für den Menschen - Forum FriedensMacher stellen wir Ihnen in drei Biographien Vorbilder vor, die ihre überzeugendeSolidarität  leidenschaftlich für ihre Mitmenschen lebten. Genaueres  - siehe Nachrichten!

Im Herbst folgen wieder die Seligenthaler Gespräche.
   
 
   
 Rückblick auf das Jahr 2015
   
 Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr des geweihten Lebens hat uns als Abtei und ebenso unseren Landshuter Kooperationspartner, das Christliche Bildungswerk, mächtig herausgefordert; unter dem Titel „Spiritualität (er)leben" wollten wir das ganze Jahr über dieses Thema praktisch, nachdenklich und spirituell den Interessenten zugänglich machen.
 
Im ersten Halbjahr ließen wir uns inspirieren von der ignatianischen Sentenz: Gott in allen Dingen suchen.

Am 09. März 2015 war der Auftakt der Spiritualitätsserie mit dem ersten Vortrag des Jesuiten Pater Jörg Dantscher aus Nürnberg: "Auf der Suche nach Gott-Ideen, Orte und Formen der Spiritualität." Dantschers Biographie impliziert breit gefächerte Erfahrungen aus Bildung, Pastoral und ordensinternem Management.
In seiner prägnanten Darbietung erläuterte er hautnah, wie Spiritualität den Menschen ausmacht. So gelang es dem Referenten, dass die ZuhörerInnen sich persönlich angesprochen fühlten und Pater Dantscher große Aufmerksamkeit zollten. Der Jesuit flocht auch spirituelle Typologien durch die Jahrhunderte ein; dabei stellte er sie als berechtigte und sinnvolle in ihrer jeweiligen Zeitmentalität dar.

Praktische Momente aus dem klösterlichen Kontext standen am 26. März 2015 auf dem Programm. Die Seligenthaler Archivarin Inge Brigitta Bosl führte historisch-kunstgeschichtlich durch den Kreuzgang, dessen Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart bewusstmachend. Die TeilnehmerInnen lauschten ihr, beeindruckt von ihrem weitgespannten Wissen. Danach engagierte sich die Seligenthaler Schwester M. Fidelis Thurner mit Charme und Überzeugungskraft für ihr Thema: "Das Stundengebet – Zeitmaß des klösterlichen Tages." Ihr Anliegen, die Praxis des Stundengebetes auch Laien zu empfehlen, drang durch. Trotz der Länge ihres Vortrags wirkten die Anwesenden sehr aufmerksam und konzentriert.
Den Abschluss bildete das Erlebnis der abendlichen zisterziensischen Komplet. Klaus Lehner vom Christlichen Bildungswerk Landshut bemerkte, dass die TeilnehmerInnen wie verzaubert gewirkt hätten.

Die Spur zum Referenten der dritten Veranstaltung am 13. April 2015 verlief über den Karmel in Vilsbiburg. So konnten wir Pater Dr. Ulrich Doghan, den Provinzial des Teresianischen Karmels und leidenschaftlichen Mitherausgeber der Werke Teresas von Avila, für unser Projekt gewinnen. Sein Thema lautete: "Dir hat vor den Frauen nicht gegraut" – Teresa als Frau in Kirche und Gesellschaft." Wer eine Biographie der spanischen Karmelitin erwartete, wurde eines Besseren belehrt: Pater Dobhan focussierte verstärkt auf die Zeitverhältnisse, in denen Teresa fraulich fungierte. Anwesende Historiker bestaunten Dobhans detaillierten Sachverstand und erlebten derart viele ungeahnte Überraschungen im Wissenserwerb.
Als Ausklang des Abends oder auch Ouvertüre zum weiteren Vorhaben im zweiten Halbjahr 2015 konnte das Rundgespräch über das "Heute in der Welt sein" betrachtet werden. Mit von der Partie waren: Die zisterziensische Äbtissin Frau M. Petra Articus, die Generaloberin der Solanusschwestern M. Hedwig Scharnagl, die Oberin der Ursulinen Schwester M. Andrea Wohlfarter und der Superior der Maristen Winfried Schreieck. Die Laien vertrat der Gemeindereferant Andreas Steinhauser, und Klaus Lehner vom CBW moderierte.

Den sogenannten "Papst des Zen-Buddhismus" in Gestalt des renommierten Schweizer Jesuiten Niklas Brantschen empfingen wir am 30. April 2015. Pater Brantschen widmete sich in seinem dialogartigen Vortrag den Elementen einer weltoffenen Spiritualität, die leben lässt. Seine diesbezüglich interessante Sichtweise von spirituellem Leben fächerte er wie folgt auf:

" Im Leibe leben und eine Beziehung zu sich selbst haben
 
 Kontakt zur Umwelt, Kultur, zu anderen Menschen in Solidarität
 
Wissen, wie wir meditieren und beten können
 
Zeit haben, und das bedeutet, im Hier und Jetzt leben
 
Humor pflegen oder versuchen, ihn zu haben
 
Gegensätze aushalten und lernen, glücklich zu sein, auch dann, wenn wir kein Glück haben
 
Disziplin, Konzentration, Geduld und die Überzeugung haben von der Wichtigkeit des    
Spirituellen".

Diese vier hier beschriebenen Veranstaltungen erwiesen sich als inhaltlich lohnenswert und zogen zahlreiche InteressentInnen an, so dass wir in unserer Einschätzung von der Dringlichkeit, Spiritualität erlebbar zu machen, richtig lagen.
Das bestätigten auch die vier Veranstaltungen im zweiten Halbjahr: Echte Spiritualität ist bei postmodernen Menschen "in".
In den Klöstern der Maristenbrüder in Furth, den Landshuter Klöstern der Solanusschwestern, Ursulinen und Zisterzienserinnen lockte der Titel der Veranstaltungen: "Klosterleben. Mein Orden, mein Kloster und Ich" erstaunlicherweise viele Menschen an. Die Abtei Seligenthal musste sogar "die Ampel auf Rot stellen", da zu viele Anmeldungen eintrafen.

Die Schwestern und Brüder handhabten nach eigenem Gutdünken das bei ihnen vorgesehene Programm:
Führung durch das Kloster
Gespräch über die Geschichte und Spiritualität des Ordens und die heutigen Aufgaben
Persönliche Begegnung
Ein Schmankerl aus der Klosterküche

Der gewährte "Blick hinter Klostermauern" bedeutete nach außen einen großen Anreiz und stärkte die teilnehmenden religiösen Gemeinschaften in ihrem Selbstverständnis und ihrer Berufung. Traurig erscheint das Los der Ursulinen, die ihre Niederlassung in Landshut auflösen und eine andere Lebensform finden müssen.

Unser Spiritualitätsprojekt für das neue Jahr 2016 „Überzeugung | Solidarität | Leidenschaft-Drei Biografien für eine bessere Welt“ begreift sich in unserem Verständnis als Fortsetzung des "Friedensforums – Leidenschaft für den Menschen" von 2013, mit dem wir einen Volltreffer gelandet hatten.

Das diesjährige Angebot wurde als innovatives eingestuft und aus Projektmitteln für innovative Maßnahmen der Katholischen Erwachsenenbildung München und Freising gefördert.

Wir möchten allen, die in irgendeiner Art daran beteiligt waren, herzlich danken und wünschen Ihnen ein reich gesegnetes Jahr des Herrn 2016 mit der Hoffnung auf eine im Sinne Gottes von uns selbst geforderten besseren Weltmitgestaltung.

Sr. M. Adelheid und Klaus Lehner

   
 Vergangene Veranstaltungen im Jahr 2015
   
04. Dez. 19.00 Uhr
 Herzliche Einladung zum Bibelgespräch mit Pater Bonifatius O. Cist über das kommende Sonntagsevangelium.
Treffpunkt Donnerstag  um 19.00 Uhr an der Pforte von Seligenthal
   
16. u. 17. Dez.
19.00 Uhr
 Seligenthaler Weihnachtskonzerte

Herzliche Einladung zu den Weihnachtskonzerten des Gymnasiums Seligenthal
am Mittwoch, den 16.12. 2015 und Donnerstag, den 17.12. 2015 jeweils um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums
Mitwirkende:
Chöre, Orchester, Bigband, Ensembles und InstrumentalsolistInnen des Gymnasiums
Leitung: Gabriele Fröschl, Hedwig Grenyo, Simon Lindner, Manuela Steffel, Carina Gehring, Hildegard Briller und Margit Schleinkofer
Freier Eintritt ohne Karten
   
26. 04.
19.00 Uhr
 Orgelkinzert in der Abteikirche

Herzliche Einladung zum Orgelkonzert mit den Regensburger Organisten Daniel Harlander und Franz Schloder. Es werden Werke unterschiedlicher Epochen, von Barock bis Moderne präsentiert. Harlander ist Kirchenmusikstudent, Schloder studiert Konzertfach Orgel an der HfKM. Der Eintritt ist frei!

Franz Schloder wurde 1985 in Landshut geboren. Eine profunde pianistische Ausbildung erfolgte bereits im frühen Kindesalter. Autodidaktisch bildete er sich an der Orgel weiter und legte in Freising die kirchenmusikalische C-Prüfung ab. Seit 2013 vertieft er seine musikalischen Fertigkeiten im Rahmen eines Studiums an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg, mit künstlerischem Schwerpunkt Orgelliteratur. Zudem ist er in der Pfarrei St. Georg in Gerzen als Kirchenmusiker tätig.

Daniel Harlander erhielt mit elf Jahren ersten Orgelunterricht bei Stefan Landes und später bei Dekanatskirchenmusiker Manfred Plomer. Während dieser Zeit erlernte er verschiedene Spieltechniken und Grundlagen für liturgisches Orgelspiel und Improvisation. Weiterer Unterricht folgte bei Prof. Kunibert Schäfer. Er absolvierte den Kirchenmusik D- und C-Kurs in Regensburg. Harlander studiert Kirchenmusik an der HfKM, der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg. Neben seinem Studium ist er als Organist und Chorleiter in verschiedenen Pfarreien tätig.
   
09. März
26. März
13. April
30. April
jeweils um
19.00 Uhr

 Angebote zum Jahr des Gott geweihten Lebens

Gott und den Menschen nahe- Ideen, Orte und
Formen von Spiritualität.

Wie gestalte ich mein Leben? Welche geistig-geistliche Orientierung leitet meinen Alltag, bestimmt meine Lebensgestaltung? Ob als Laie oder als Klosterfrau- Spiritualität prägt die Art und Weise des eigenen „in-der-Welt seins“.

Die Orden leben mit ihrer geistlichen Ausrichtung und ihren Aufgaben eine eigene Form dieses in-der-Welt-seins. Mit dem Jahr desgeweihten Lebens, das Papst Franziskus für 2015 ausgerufen hat, wird die Rolle religiöser Orden und anderer Personen des geweihten Lebens und ihre Aufgaben in Kirche und Welt von heute in den Fokus gestellt. Diese Themenstellung verbunden mit der Frage nach der Spiritualität gibt Impulse für die Veranstaltungsreihe, die wir Ihnen hier präsentieren.

Im ersten Halbjahr haben Sie in vier Veranstaltungen die Möglichkeit, Ideen, Orte und Formen von Spiritualität kennen zu lernen und zu erleben. Im zweiten Halbjahr gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise, werfen einen Blick hinter Klostermauern und lernen Klöster, Spiritualität und Aufgaben unserer regionalen Ordens-gemeinschaften kennen.

Eine gemeinsame Veranstaltung des CBW mit der Abtei Seligenthal in Zusammenarbeit mit dem Ursulinenkloster Landshut, der Kongregation der Solanusschwestern Landshut und dem Maristenkloster Furth

Organisatorisches:

Die Veranstaltungen sind auch einzeln besuchbar, erfordern aber wegen begrenzter Teilnehmerzahl in jedem Fall eine Anmeldung im CBW 0871 923170, info@cbw-landshut.de oder Abtei Seligenthal, 0871 8210, m.adelheid@kloster.seligenthal.de bis jeweils drei Tage vor der Veranstaltung.
Für Veranstaltung 6 (Solanus Schwestern) bitte unter 0871 922189-23 oder 0871 922189-0 anmelden.
Veranstaltung eins bis drei: jeweils 6,- Euro, Veranstaltung vier: 8,- Euro
Sammelkarte Veranstaltungen eins bis vier: 22,- Euro
Die Klosterbesuche sind kostenfrei, die Teilnehmer können aber eine Spende geben. Anmeldung unbedingt erforderlich.

Christliches Bildungswerk Landshut e.V.
Maximilianstraße 6 • 84028 Landshut
www.cbw-Iandshut.de
E-Mail: info@cbw-Iandshut.de • Tel.: 0871 9213170

Gott in allen Dingen suchen –
Wege verschiedener Ordensspiritualitäten

Vortrag am Montag 9. März 2015 um 19 Uhr
in der Abtei Seligenthal

„Alle Wege führen nach Rom.“ Das ist ein Satz, der heute wohl nicht mehr stimmig klingt. Können wir jedoch „auf allen Wegen Gott suchen“ und finden? Die verschiedenen Orden haben durch die Jahrhunderte viele Wege nicht nach Rom, sondern auf der Suche nach Gott entwickelt. Teilweise ganz verschiedene Spiritualitäten prägen daher die Orden im Lauf der Kirchengeschichte.
Ein Streifzug durch diese Verschiedenheiten auf der Suche nach dem, was auch für die Menschen von heute und in der Welt anregend oder gar nützlich sein könnte, möchte der Auftakt zur Reihe „Auf der Suche nach Gott - Ideen, Orte und Formen von Spiritualität“ sein.
Referent: P. Jörg Dantscher SJ, Nürnberg


Kreuzgang und Stundengebet

Veranstaltung am Donnerstag 26. März 2015 um 19 Uhr
in der Abtei Seligenthal

Der Kreuzgang und seine Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart
Historische und kunstgeschichtliche Führung im Kreuzgang der Abtei Seligenthal durch Frau Inge  Brigitta Bosl.

Das Stundengebet- Mitte und Taktgeber klösterlichen Lebens

Sr. M. Fidelis Thurner O. Cist gibt eine Einführung in das Stundengebet als eine Form von Spiritualität, die auch von Laien praktiziert werden kann.
Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es die Gelegenheit eine gemeinsam gebetete Komplet zu erleben.

In der Welt sein

Vortrag am Montag 13. April 2015 um 19 Uhr
in der Abtei Seligenthal

"Dir hat vor den Frauen nicht gegraut". Teresa als Frau in Kirche und Gesellschaft.
Prof. Dr. Ulrich Dobhan, Provinzial des Teresianischen Karmels (OCD),stellt anlässlich des 500. Geburtstag von Teresia von Avila an deren Biografie ein frühes Modell klösterlicher Spiritualität und Mystik vor.“

Heute in der Welt sein

Über  Herausforderungen, Formen und Chancen eines heutigen „in der Welt seins“ sprechen

Frau Äbtissin M. Petra Articus
Frau Generaloberin Sr. M. Hedwig Scharnagl
Frau Oberin Sr. M. Andrea Wohlfarter
F. Superior Winfried Schreieck
und Gemeindereferent Andreas Steinhauser
Moderation: Klaus Lehner

Was uns leben lässt – Elemente weltoffener Spiritualität

Vortrag am 30. April 2015 um 19.30 Uhr in der Abtei Seligenthal

Der Referent legt dar, was uns im Grunde leben lässt, aus welchen Quellen wir schöpfen, kurz: was Spiritualität meint und wie wir sie praktizieren können. Für ihn bedeutet spirituell leben unter anderem:
im Leibe leben und eine Beziehung zu sich selber haben Kontakt zur Umwelt, Kultur, zu anderen Menschen in Solidarität Wissen wie wir meditieren und beten können Zeit haben, und das bedeutet im Hier und Jetzt leben Humor pflegen oder versuchen, ihn zu haben Gegensätze aushalten und lernen, glücklich zu sein, auch dann, wenn wir kein Glück haben Disziplin, Konzentration, Geduld und die Überzeugung haben,
dass Spiritualität wichtig ist Jesuitenpater Niklaus Brantschen ist autorisierter Zen-Meister, Begründer und langjähriger Leiter des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn. Erfahrener Seminarleiter, Referent und Autor. Er gründete 1995 mit Pia Gyger das Lassalle-Institut für Zen-Ethik- Leadership in Bad Schönbrunn, Schweiz.

   
14. Januar
19.30 Uhr
 

Leben aus dem Ursprung

Sieben Wege zu Gott

Abt Dr. Beda Maria Sonnenberg aus der Benediktinerabtei Plankstetten spricht  zum Thema „Leben aus dem Ursprung. Sieben Wege zu Gott.“ Sein gleichnamiges Buch erschien bei Herder.


Die große Mystikerin Gertrud von Helfta (06.01.1256 – 17.11.1301 oder 1302) erkennt dem Gebet eine große Kraft zu: Es ziehe den großen Gott in ein kleines Herz.Dr. Beda Maria Sonnenberg OSB richtet einen neuen Blick auf tradierte Gebetsformen, deren Praxis im eigenen Leben trägt. Wenn ein Mensch nach bestem Können betet, eröffnet sich ihm eine kreative und intensive Erfahrung spiritueller Fülle. Diese Quelle bietet auch einen tiefenZugang für den Austausch mit Gläubigen anderer Religionen.

Eine gemeinsame Veranstaltung des CBW Landshut mit der Abtei Seligenthal

Ort: Pausenhalle der Grundschule in der Abtei Seligenthal

Zeit: Mittwoch, 14. Januar 2015, 19.30 Uhr bis 21 Uhr

   
 Vergangene Veranstaltungen aus dem Jahr 2014
   
06. Nov.
19.30 Uhr
 Zum dritten Mal finden im November und Dezember 2014  unsere diesjährigen „Seligenthaler Gespräche“ statt. Sie stehen unter dem Oberthema: Wege zum Selbst.

Am 06. November 2014, 19.30 Uhr, spricht Frau Professor Dr. phil. habil., Dr. theol. h.c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz über „Scheitern und Gelingen -  der Weg von mir zu mir“.
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz war bis zu ihrer Emeritierung Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden und leitet jetzt das Institut EUPHRat ( „Europäisches Institut für Philosophie und Religion“) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz bei Wien. Sie ist nicht zuletzt eine versierte Kennerin Romano Guardinis.
   
18. Nov.
19.30 Uhr
 Ihr folgt am 18. November 2014, 19.30 Uhr, Professor Dr. Dr. habil. Erwin Möde von der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sein Thema lautet: „Beten als Weg zu mir selbst“.
Erwin Möde ist habilitierter (Fundamental-) Theologe und römisch-katholischer Priester der Diözese Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen die Grundqualität des Spirituellen sowie das Therapeutische und heilsam mit dem Transzendenten Verbindende. 2014 edierte er im Herder-Verlag sein Opus „Europa braucht Spiritualität“.
   
02. Dez.
19.30 Uhr
 Den letzten Vortrag in dieser Reihe hält am 02. Dezember 2014, 19.30 Uhr, der 
 apl. Professor Dr. Martin Thurner von der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinem Vortrag befasst er sich mit dem jüngst verstorbenen renommierten Theologen Eugen Biser:  „Gotteskindschaft. Eugen Biser über den Selbstwert der Menschen“.
Martin Thurner lehrt Philosophie der Antike und des Mittelalters, insbesondere Anthropologie; sein Anliegen stellen dabei vor allem Thomas von Aquin und Nikolaus von Kues dar. Sein wissenschaftliches Interesse zielt auf die Wiederentdeckung und Erneuerung philosophischer Denkformen. Seine Arbeitsschwerpunkte bilden die Vorsokratik und die Geschichte der Mystik.
   
10. Mai
09.00 Uhr
 

 Am Samstag, 10. Mai, findet ab 9.00 Uhr der „Tag der offenen Klöster“ in der Abtei Seligenthal statt. Sie sind sehr herzlich zu dieser deutschlandweiten Veranstaltung eingeladen, der wir uns gern anschließen.

Während in Europa die Glaubenssubstanz schwindet, wächst in diesem Vakuum gleichwohl ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität und Stille. Hier sind wir Ordenseinrichtungen gefordert, adäquate Angebote zu unserem kulturellen und spirituellen Erbe zu machen. Lassen Sie sich von unserem Programm an diesem offenen Klostertag ansprechen:

Als Spezifikum unseres Hauses soll an diesem Tag des Abschlusses unserer Generalsanierung (ohne den Pfortenbereich) gedacht werden. Die Sanierungsarbeiten in der Schule werden hingegen noch zwei bis drei Jahre dauern.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Führungen nur in geschlossenen Gruppen à 25 Personen anbieten. Sie erfolgen im 20 Minuten-Takt mit Treffpunkt vor der Abteikirche. Zeitkarten sind an der Klosterpforte erhältlich. Kommen Sie bitte nach Möglichkeit ohne Rucksäcke und Taschen, sie dürfen nicht mit in das Kloster hineingenommen werden.

Zur Überbrückung von Wartezeiten halten sich Mitschwestern in den frei zugänglichen Gärten zu Gesprächen bereit. Allerdings ist wegen Wildenten und Eichhörnchen das Mitbringen von Hunden untersagt. Die Afrakapelle ist zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr ohne Zeitkarte zu besichtigen. Eine Schwester wird dort bei Fragen Auskunft geben.

Für das leibliche Wohl wird im Schulpark Sorge getragen – falls es regnet, im Speisesaal der Kinder.  In der Pausenhalle der Grundschule werden zwei Filme über das Klosterleben Seligenthals gezeigt, sowie eine Power Point Präsentation. In der Diele der Fachakademie gestalten Kinder einen Bogentanz. Den Abschluss bildet um 17.15 Uhr eine gemeinsame Vesper in der Klosterkirche.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

Äbtissin M. Petra Articus und der Konvent von Seligenthal


   
 "Leidenschaft für den Menschen"
Forum Friedensmacher
   
16. Januar
19.00 Uhr
 Am 16. Januar 2014 steht die Begegnung mit „Mutter Teresa“ und den „sieben ermordeten Trappistenmönchen von Tibhirine/Algerien“ auf dem abendlichen Programm.
Zwei „Missionaries of Charity“, der weiblichen Ordensgemeinschaft von Mutter Teresa, berichten über deren weltweiten Kampf gegen Armut und Not.
Die Weiße Schwester Unserer Lieben Frau von Afrika Therese Blum, welche die sieben Trappisten während ihres Algerienaufenthaltes durch Besuche und Exerzitien persönlich kennenlernen konnte, spricht über den christlich-islamischen Dialog im Alltag sowie die besondere Sendung und bleibende Bedeutung der sieben Mönche.


   
 Der Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19.00 Uhr und das Ende gegen 21.30 Uhr.
Eine Anmeldung erscheint erforderlich und ist laufend möglich, per E-Mail: m.adelheid@kloster.seligenthal.de; oder per Telefon: 0871/821-0; schriftlich an: Schwester M. Adelheid Schneider, Abtei Seligenthal, Bismarckplatz 14, 84034 Landshut.
Die Teilnahme an der gesamten Serie wird begrüßt, die an den Einzelmodulen ist als Möglichkeit offen.
   
13. Februar
19.00 Uhr
 Am 13. Februar 2014 erwarten wir einen ehemaligen Mitarbeiter der Bürgerrechtsbewegung um „Martin Luther King“, den evangelischen Pastor Professor Heinrich Grosse aus Hannover. Im Anschluss an seine Studienzeit in den USA hat er über Martin Luther King promoviert und Texte von ihm übersetzt. King gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Einsatzes gegen soziale Unterdrückung und Rassismus.

Schwester Dr. Maria Adelheid Schneider wird über ihre Freundin, die österreichische Friedensaktivistin „Dr. Hildegard Goss-Mayr“, reden. Hildegard Goss-Mayr arbeitet(e) zunächst gemeinsam mit ihrem Mann Jean Goss und nach dessen Tod allein in der früher sog. Ersten und Dritten Welt für die Verbreitung der Gewaltfreiheit auf der Basis des Evangeliums.
   
08. März
19.00 Uhr
 Am Abend des 08. 03 singt in unserer Abteikirche  um 19.00 Uhr der Sergius Chor aus Regensburg. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Chor.
   
15. März
 Treffen des Förderkreises des Gymnasiums.
   
11. April
19.00 Uhr
 Herzlichen Einladung an alle ehemaligen Seligenthaler Internatsschülerinnen.Eine Frauengruppe aus Wartenberg/Langenpreising singt in unserer Abteikirche den von Ruth Schaumann getexteten Kreuzweg, den wir zu Internatszeiten immer wieder gesungen und gebetet haben.
   
16. - 21. April
 Wenn Sie mit uns die schlichte Kar – und Osterliturgie der Zisterzienser mitfeiern möchten, sind Sie  herzlich eingeladen, in der Karwoche, am besten ab Mittwoch, zu uns zu kommen. Es stehen uns aber nur begrenzte Plätze zur Verfügung.
   
 Vergangene Angebote im Jahr 2013
   
Samstag, 21.Sept.2013 
19.00 Uhr -  22.30 Uhr

 „Nacht der offenen Kirchen“:
Abteikirche Seligenthal, Landshut 
19.00 Uhr -  22.30 Uhr --- 

19.00 Uhr  Orgelspiel    Volker Gloßner, Dekanatskantor  Christuskirche Landshut  

19.10 Uhr  Vorstellen der Abteikirche Seligenthal – ihr religiöses Programm – Msg.Dr.Fuchs, Seligenthal
Orgelspiel    Volker Gloßner, Dekanatskantor  Christuskirche Landshut  ---

19.45 Uhr  charismatische Lieder    Gruppe „Aufbruch“ singt und spielt.---Text zum Motto des Katholikentags:“Mit Christus Brücken bauen“ ---

20.15 Uhr  neue geistliche Lieder und Balladen – mit Texten -  Gruppe Phönix ----

21.15 Uhr  religiöse Lieder  Gruppe „Ephata“ ---- 

21.30 Uhr  Impulse zum Schriftwort: „Ihr seid das Licht der Welt“ ---

22.00 Uhr Lieder zur Eucharistischen Anbetung   Gruppe „Kleebauer“ und Kirchenbesucher ----

Anmerkung: Kerzenlicht erhellt den Kirchenraum, und beim Eingang ist für jeden Kirchenbesucher ein Licht bereitgestellt.


   
Ab 20. 06. 2013
 Seit dem 89. Geburtstag von Professor Fritz König kann man an bestimmten Tagen seine Werkausstellung in unserem Kreuzgangbereich  besichtigen.
   

19. 08.

18.30 Uhr

 

Sommerkurs Französisch der vhs Landshut


Der Intensivkurs ermöglichst Teilnehmenden ohne Vorkenntnisse einen schnellen Einstieg in die französische Sprache. In der entspannten Atmosphäre einer kleinen Gruppe erarbeiten Sie in kurzer Zeit die Inhalte eines normalen vhs-Semesterkurses und können direkt in einen Folgekurs einsteigen.

|3084800| Französisch für Anfänger A 1 - Intensivkurs in 4 Wochen
(6-10 Teilnehmer)

Leitung:                Sr. Dr. M. Adelheid Schneider


Buch:                    „Perspectives A1“ Neue Ausgabe,

                            Cornelsen Verlag


Beginn:                 19.08.2013, 18:30–21:00 Uhr  

                            jeweils Montag und Mittwoch


Dauer:                   8 Abende, 24 Unterrichtsstunden


Ort:                       Kloster Seligenthal

Gebühr:                  94,00 €
 
Die Teilnehmenden mögen sich bitte bei Kursbeginn an der Pforte des Klosters einfinden.
 
 
 

   
Herbst 2013 u. Frühjahr 2014 

„Leidenschaft für den Menschen“
Forum Friedensmacher

   

21. Nov.

19.00 Uhr

 

Das Christliche Bildungswerk Landshut und die Abtei Seligenthal bieten gemeinsam ab Herbst 2013 und zum Frühjahr 2014 ein „Forum Friedensmacher“ an. In loser Reihenfolge werden in diesem Forum zeitgenössische Friedensaktivisten  in ihrem leidenschaftlichen Engagement von Zeitzeugen beschrieben, die sich ihnen verbunden fühlen.
Dabei handelt es sich nicht um die „Seligenthaler Gespräche“, die in 2014 wieder stattfinden.

Die Serie beginnt am 21. November 2013 und umfasst jeweils zwei Themenbereiche:
Für den Wegbereiter deutsch-französischer Versöhnung, „Abbé Stock“, der u.a. das sog. „Stacheldrahtseminar“ mit deutschen Kriegsgefangenen in Chartres geleitet hat, ist Referent der langjährige Spiritual der Abtei Seligenthal und einstige Student in Chartres, Monsignore Dr. Norbert Fuchs.
„Frère Roger“, den Gründer der ökumenischen Gemeinschaft in Taizé, stellt Pfarrer Jakob Paula von der katholischen Pfarrei „Frieden Christi“ im Münchner Olympiadorf vor. Jakob Paula hat als Jugendlicher acht Monate beim Jugendempfang in Taizé mitgeholfen und das Europäische Jugendtreffen in Rom 1987/1988 mitvorbereitet.

Dieses erste Modul des Forums Friedensmacher soll auch verstanden werden als ein Gedenken der vor 50 Jahren erfolgten Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland. Dem Abendprogramm voraus geht ein Taizé-Gebetsgottesdienst um 18.00 Uhr.

   
 Neujahrsgedanke
   
 

Eine kleine Geschichte von der Pflanzung zweier Bäume.


„Es hatten einmal zwei Mönche je einen Baum gepflanzt. „Herr“, bat der eine, „sende einen erquickenden Regen, dass mein Bäumchen Wurzeln fassen kann!“ Und der Herr erfüllte die Bitte. „Nun darf die Sonne scheinen“, sagte der fromme Mönch. „O Herr, lass den Himmel sich klären!“
Da kam die Sonne und wärmte die feuchte Erde. „Wenn jetzt doch noch Frost kommen möchte“, dachte der Mönch eines Tages, als es ihm gut dünkte, „damit die Rinde erstarke!“ Und siehe, bald hatte sich ein silberner Reif auf das Bäumchen gelegt. Da ging das Bäumchen ein.
Traurig trat der Bruder in die Zelle des anderen Mönches. „Dein Baum steht frisch und blühend, und meiner ist eingegangen, trotz allem!“, sagte er zu diesem und erzählte ihm, was er alles getan hatte.
„Ich habe mein Bäumchen ganz in Gottes Hand gestellt“, sagte der zweite Mönch, „denn ich dachte mir, Er, der die Bäume erschaffen hat, muss am besten wissen, wessen sie bedürfen. So habe ich Gott keinen Rat erteilt und keine Bedingungen gestellt, sondern nur gebetet: „Tu deine milde Hand auf, nimm dich seiner an!“


 


 

   
 

Dass Sie ebenfalls das neue Jahr 2013 voll Vertrauen aus Gottes Hand empfangen dürfen, wünschen wir Schwestern aus Seligenthal Ihnen zum neuen Jahr.

   
 Vergangene Veranstaltungen des Jahres 2012
   
26. April
10. Mai
11. Oktober
15. November
jeweils um 19.30 Uhr
 Seligenthaler Gespräche 2012
Nach einem erfolgreichen Auftakt zu den Seligenthaler Gesprächen in 2010 folgen nach den Bernlochner Gesprächen der Landshuter Zeitung in 2011 die neuen Seligenthaler Gespräche in 2012. Kooperationspartner sind das Christliche Bildungswerk Landshut und die Landshuter Zeitung, die auch die Moderation der Vorträge übernimmt.
Das diesjährige Oberthema lautet: Menschenwürde – ein Auslaufmodell? Die Vorträge finden jeweils um 19.30 Uhr statt.
Aus dem 6. Jh. stammt eine bis heute aktuelle Charta der Menschenrechte und insbesondere der Menschenwürde, die Regel des heiligen Benedikt von Nursia. Er verlangt darin von seinen Mönchen vor allem Geduld, Nachsicht, Großmut und gegenseitige Achtung.
Am 26. April 2012 spricht der renommierte Europa-Experte Professor Ferdinand Graf Kinsky zum Thema: Heute in Europa leben. Welche Wege weist die katholische Soziallehre? Ferdinand Graf Kinsky ist Politikwissenschaftler, war Professor in Nizza, Prag, Monaco und den USA. Er ist Vizepräsident des „Centre International de Formation Européenne“ (CIFE), einer int. Organisation für europäische Bildung und Studien mit Hauptsitz in Nizza, als deren Generaldirektor er lange fungierte. Außerdem ist er Präsident des Wissenschaftlichen Rates vom Europa-Institut für Internationale Studien in Nizza etc. Er gehört zu den Mitbegründern des personalistischen Föderalismus und hat – 17 Enkelkinder.
Am 10. Mai 2012 gibt Professor Dr. Hanspeter Heinz, seit den Anfängen Leiter des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee deutscher Katholiken (ZdK), einen Einblick in seine reichen Erfahrungen aus der Arbeit in diesem Gremium. Sein Vortrag trägt den Titel: Miteinander leben. Juden und Christen im Dialog. Hanspeter Heinz ist Pastoraltheologe, Pfarrer und Mitglied der Vollversammlung des ZdK. Die Aufgaben des Arbeitskreises „Juden und Christen“ beinhalten: die richtige Darstellung von Juden und Judentum in Verkündigung, Unterricht und Bildung; die Vertiefung von Beziehungen zwischen der Kirche und mit dem jüdischen Volk; philosophisch-theologische Grundlagenreflexion mit Klausurtagungen und Kongressen sowie Veröffentlichungen; Erarbeitung von Stellungnahmen zu aktuellen Fragen für den Präsidenten des ZdK, z.B. zur Anerkennung des Staates Israel durch den Vatikan oder zur Pilgerreise Johannes Pauls II. im Heiligen Jahr 2000. 
Am 11. Oktober 2012 kommt Dr. med. Dietrich Wördehoff und berichtet in seinem Referat: „End-lich leben.“ Die Würde des Menschen in Krankheit und Sterben. Möglichkeiten der Palliativmedizin über deren Anwendungsspektrum. Dietrich Wördehoff führte engagiert die Palliativmedizin am St. Michaelskrankenhaus in Völklingen/Saar ein, indem er an einer Ausschreibung eines frühen Modellprojektes des Bundesgesundheitsministeriums teilnahm. Dann wirkte er als Chefarzt der Palliativstation und Medizinischer Direktor des St. Michaelskrankenhauses. Außer Palliativmediziner ist er auch Internist und Gastroenterologe. Für die saarländische Landesvertretung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin arbeitet er als deren Sprecher und ist Mitglied in der klinischen Ethikkommission der Marienhauskliniken GmbH in Losheim und Wadern im Saarland.
Frau Professor Dr. Dr. h.c. Sumaya Farhat-Naser aus Birseit in Palästina besucht im Rahmen einer Vortragstournee auch unser Kloster Seligenthal. Am 15. November 2012 referiert sie zum Thema: Mit Herausforderungen leben. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern aus der Nähe betrachtet.  Sumaya Farhat-Naser ist eine international bekannte Friedensvermittlerin und erhielt u.a. die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Münster/Westfalen, den Augsburger Friedenspreis und für ihre Publikationen den Evangelischen Buchpreis. Von 1997 bis 2001 leitete sie das palästinensische „Jerusalem Center for Women“. das sich gemeinsam mit der israelischen Frauengruppierung „Bat Shalom“ für den Frieden einsetzte.
Vorschau: Am 16.  November 2012  von 15.30 Uhr - 20.30 Uhr bietet Seligenthal gemeinsam mit Pax Christi Landshut einen Workshop mit Frau Professor Dr. Dr. h.c. Sumaya Farhat-Naser  zum Szenario des israelisch-palästinensischen Konfliktes an.
   
 Vergangene Veranstaltungen des Jahres 2010,  2011 und 2012
   
Mo 16. Juli 201219.30 Uhr 
Vortrag : Was Kinder Glücklich macht
Ort: Aula Seligenthal
Referent: Professor Dr. Anton Bucher, Salzburg
Prof. Dr. Anton Bucher, Jahrgang 1960, gebürtiger Schweizer, ist Professor für Religionspädagogik im Fachbereich Praktische Theologie an der Universität Salzburg. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit führte er Interviews mit über 1300 Kindern zum Thema Glück. Er veröffentlichte u.a. die Bücher Psychologie der Spiritualität sowie Wurzeln und Flügel. Wie spirituelle Anton A. Bucher: Was Kinder glücklich macht. Historische, psychologische und empirische Annäherungen an Kindheitsglück. Juventa Verlag (Weinheim) 2001

Wie glücklich sind Kinder wirklich und was macht sie glücklich? Bisher erschienene Ratgeber haben diese existenzielle Frage aus der Perspektive der Erwachsenen beantwortet. Anton Bucher hat die Kinder selbst befragt und einfache, klare und berührende Antworten bekommen. Flankiert von repräsentativen Studien in Österreich und Deutschland überrascht Anton Bucher den Leser mit einem erstaunlichen und versöhnlichen Ergebnis: Kinder sind viel glücklicher als der vermeintliche Erziehungsnotstand und das Lob der Disziplin uns suggeriert. Denn Kinder sind von Natur aus kleine, aber starke Anpassungskünstler, die ihr Glück in ihrer Familie, bei ihrem Hamster und bisweilen auch in einer großen Portion warmen Milchreises mit duftendem Zimt finden. Anton Bucher gelingt es mit viel Empathie und Liebe zu den Kindern, unseren Kleinen genau zuzuhören und ihre Botschaften an Eltern heranzutragen ohne Fingerzeig, aber mit großem Respekt vor den Sprösslingen. 

   
Do 09. 02. 201220:00 Uhr Vortrag: "Irgendwas muss dran sein: Wahre Geschichten über Begegnungen mit Gott."
Referntin: Susanne Aernecke, München
Ort: Aula des Gymnasiums
Die erfolgreiche Filmemacherin und Bestsellerautorin Susanne Aernecke erzählt in ihrem neuen Buch von Menschen, die Gott begegnet sind, u. a. Nina Hagen. Sie kommt zu dem Schluss: die uralten Wunder - Geschichten der Bibel passieren auch hier und heute. "Ich will Menschen treffen, denen Gott tatsächlich begegnet ist. Menschen, die sich darauf hin mit ihrem ganzen Leben Gott anvertraut haben. Die abenteuerlich, kreativ und mutig leben können, weil sie wissen, dass jemand sie trägt, auffängt, festhält, was immer gelingen oder scheitern mag" sagt Susanne Aernecke und beschreibt damit, warum sie dieses Buch geschrieben hat.
   
Do 26. 01. 201220:00 Uhr Vortrag: "Warum ChristInnen sich um Nachhaltigkeit bemühen? Was heißt: "Die Erde bebauen und sie behüten" heute?" 
Referent: Mattias Kiefer, Bischöflicher Beauftragter für Fragen der Kirche und Umwelt im Erzb. Ordinariat München.
Ort: Aula des Gymnasiums

Die Auswirkungen der Tsunami - Katastrophe in Japan und die bestürzenden Entwicklungen in den Kernkraftwerken zeigen die Grenzen der modernen Zivilisation und des menschlichen Planens auf. Für uns alle müssen die katastrophalen Ereignisse Anlass sein, eine offene und ehrliche Debatte zu führen, welche Konsequenzen aus diesen schrecklichen Erfahrungen für uns notwendig sind. Diese Entwicklungen sind aber nur ein Teil des gegenwärtigen Krisenszenarios. Finanzkrise, Schuldenkrise, Leben auf Kosten der Nachkommen, diese und andere Realitäten zeigen immer mehr, dass unsere heutige Art zu leben nicht zukunftsfähig ist. Deshalb müssen wir eine grundlegende Debatte darüber führen, wie wir morgen leben wollen und leben können. Wir müssen uns fragen, was unser Leitbild ist und was wir dafür jetzt tun müssen?
   
21. 12. und 22. 12. 2011 19.00 Uhr Liebe Ehemalige und Freunde des Gymnasiums Seligenthal,
am Mittwoch den 21.12.2011 und Donnerstag den 22.12.2011 finden in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums Seligenthal jeweils um 19.00 Uhr die diesjährigen Weihnachtskonzerte statt.
Wir laden Sie sehr herzlich zu den Konzerten ein und freuen uns, Sie an den Abenden  begrüßen zu dürfen.
Lassen Sie sich bei „fetziger“,  fröhlicher und  festlicher Musik in der weihnachtlich dekorierten Halle von uns auf das Weihnachtsfest einstimmen, treffen Sie Freunde und genießen Sie den Abend.
Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei und ohne Eintrittskarte möglich.
Herzlichen Gruß aus Seligenthal
Ihre Margit Schleinkofer
   
20. - 25. April
 Herzliche Einladung zur Mitfeier der klösterlichen Karliturgie.
Wie jedes Jahr können eine begrenzte Anzahl von Frauen an der intensiven Feier der Karlitugie in unserer Abtei teilnehmen. Wenn Sie über die allgeminen liturgischen Gottesdienste der Kartage hinaus noch am Chorgebet der Schwestern teilnehmen möchten und die Kartage in Anbetung und Schweigen verbringen möchten, sind Sie herzlich eingeladen.

Anmeldung bei per Mail bei:  m.petra@seligenthal.de oder über Telefon bei Schwester M. Corona Mayer 0871 8210
   
29. u. 30. Juni
19.00 Uhr
 Sommerkonzerte

Wir möchten Sie sehr herzlich zu unseren diesjährigen Sommerkonzerten einladen. Unsere Schülerinnen und Schüler werden Sie diesmal in den "Wilden Westen" entführen und mit schwungvollen Melodien von Gershwin auf die Urlaubszeit einstimmen.
   
02. Februar
17.00 Uhr
 Tag des geweihten Lebens!

Einladung!

Die Landshuter Ordensleute, dieses Jahr vor allem die Schwestern von Seligenthal, laden Sie ganz herzlich zur Mitfeier einer Vespermesse am Tag des „Geweihten Lebens“ mit einer anschließenden Agape in Seligenthal ein.
Wir würden uns über Ihr Kommen zum gemeinsamen Gebet und der anschließenden Begegnung sehr freuen. Eine kurze Rückmeldung Ihres Kommens würde uns die Organisation erleichtern. Denken Sie bitte auch daran, dass unsere Kirche sehr kalt und warme Kleidung unbedingt erforderlich ist.


Es grüßt Sie im Namen aller Schwestern

M. Petra Articus
 

Tel.: 0871 8210; Fax: 0871 871171; m.petra@seligenthal.de

   
04. Nov.
19.30 Uhr
 Professor Dr. Johannes Beutler SJ wird die  Bergpredigt als Magna Charta einer Friedensethik anfragen.

Johannes Beutler lehrte viele Jahre als Ordinarius für Theologie des Neuen Testamentes und Fundamentaltheologie an der Hochschule der Jesuiten in Sankt Georgen bei Frankfurt. Er war Bundeskaplan des Bundes Neudeutschland (ND). An der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom wurde er Vizerektor und arbeitete auch am dortigen Päpstlichen Bibelinstitut. Er ist Johannes-Spezialist und verfügt über eine umfangreiche Publikationsliste.
Der kompetente Referent spricht die Bergpredigt als bleibende Herausforderung an. In seiner themenbezogenen Mitteilung heißt es, dass an die Stelle des Ost - West - Konflikts im neuen Jahrzehnt neue kriegerische Konflikte, vor allem mit islamischen Staaten getreten seien. Im Gegensatz zu den 80er Jahren vermisse man grundlegende friedensethische Debatten.
Beutler geht auch auf neuere Deutungsversuche der Bergpredigt im Matthäusevangelium ein und analysiert ihren spezifischen Aufbau. Er widmet sich eingehend den Heilszusagen der Bergpredigt und deutet ihre friedenstheologischen Aussagen.
Es gelte die Sehnsucht nach messianischen Frieden wach zu halten.


   
11. November
16:30 Uhr
 Eröffnung der zweiten Ausstellung, in der Kunstwerke Patensuchen, "Sakrale Kunstwerke aus der Zisterzienserinnen - Abtei Seligenthal" am Donnerstagabend  in der Liga Bank Regensburg. Da die erste Ausstellung in der Sparkasse Landshut ein großer Erfolg war und viele unserer kleinen Skulpturen und Bilder einen Sponsor für die Restaurierung gefunden haben, veranstalten wir eine ähnliche Ausstellung in Regensburg. Die ausgestellten Werke, darunter kunsthistorisch wertvolle Arbeiten, müssen restauriert werden und Sie haben nun exklusiv die Möglichkeit für das eine oder andere Exponat eine Patenschaft zu übernehmen. Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnung dieser Ausstellung , die bis zum 10. Januar zu sehen ist, einladen.
   
04. Dezember
14:00 Uhr  - 17:00 Uhr
 Adventnachmittag, für den Freundeskreis und den Kindergarten, in der Pausenhalle der Grundschule mit Verkauf von kleinen Klosterarbeiten und Weihnachtsschmuck.
   
15./16. Dezember 
19.00 Uhr
 Wie jedes Jahr freuen wir uns, Sie bei einem unserer Weihnachtskonzerte des Gymnasiums Seligenthal in unserer Mehrzweckhalle begrüßen zu dürfen. Vor den Konzerten, in der Pause und nach dem Konzert, können Sie auch kleine Weihnachtsgeschenke erwerben.
   
 Vergangene Veranstaltungen
   
22. Oktober
u. 23. Oktober
 Einladung zum Dreifach - Jubiläum

Ehemalige Schülerinnen und Freunde Seligenthals laden wir herzlich zur Festveranstaltung am Freitag, 22. Oktober um 19:00 Uhr  und am Samstag, den 23. Oktober zum Festgottesdienst  um 10:00 Uhr in die Klosterkirche ein.
Ab 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr wird am Samstag in Verbindung mit einem bunten Programm in allen Seligenthaler Bildungseinrichtungen ein Tag der offenen Tür stattfinden.

Wir feiern

175 Jahre   
Bildungsauftrag der Zisterzienserinnen -  Abtei Seligenthal
60 Jahre   
Wiedereinrichtung der Wirtschaftsschule Seligenthal
10 Jahre
Gründung der Schulstiftung Seligenthal als Einrichtungsträger

Wir freuen uns sehr wenn Sie teilnehmen können, um mit uns dieses besondere Dreifach - Jubiläum zu begehen.

   
16. Oktober ab 14.00 Uhr
 Da Schwester M. Claudia aus Ecuador wieder für einen Monat hier ist findet das Ecuadorfest am Samstag im Speisesaal des Hortes statt. Alle Freunde des Kinderdorfes "Valle Feliz" sind ganz herzlich eingeladen.

   
20. Sep.
19.30 Uhr
 Dr. Hildegard Goss-Mayr
spricht zum Thema
"Gewalt- Gewalt überwinden. Die Gewaltfreiheit Jesu in unserem Leben."

Dr. Hildegard Goss-Mayr studierte in Wien und in New Haven (USA) Philosophie, Philologie und Geschichte.
1953 promovierte sie als erste Frau an der Wiener Universität „sub auspiciis.“ Mit ihrem Mann, dem französischen Friedensaktivisten Jean Goss, begann sie nach längerer Ost-West-Arbeit 1962 den Aufbau gewaltloser Befreiungsbewegungen in Lateinamerika. Das Ehepaar Goss-Mayr beriet z. B. Dom Helder Camara.
Auch der argentinische Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel erklärt sich von ihnen beeinflusst.
Für das Zweite Vatikanische Konzil erstellten Jean und Hildegard Goss-Mayr zusammen mit den Theologen Bernhard Häring und Karl Rahner Vorschläge zur Gewaltlosigkeit, die in die Pastoralkonstitution Gaudium et Spes einflossen. Der Erfolg der „Rosenkranz – Revolution“ gegen das Marcos-Regime auf den Philippinen 1986 und die gewaltlose Absetzung des Diktators Ratsiraka in Madagaskar 1991 war auch ihrem Einfluss und ihrer Schulung von Gruppen für den gewaltlosen Widerstand zu verdanken.
Hildegard Goss-Mayr wurde 1979, 1987 und 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre Verdienste um die Menschenrechte.
   
22. Juli
19.30 Uhr
 Dr. Georg Evers spricht zum Thema

"Kampf der Kulturen oder Gespräch unter den Religionen"

In den Medien ist immer häufiger von Gewalttaten die Rede, die im Namen der Religionen gegen Angehörige anderer Religionen, ihre Gebetshäuser und andere Einrichtungen begangen werden. Von vielen wird der  "Kampf der Kulturen" als unvermeidlich angesehen und eine Verständigung im interreligiösen Dialog als vergeblich bezeichnet. Schaut man jedoch auf die positiven Entwicklungen, die in den letzten Jahrzehnten auf dem Gebiet des interreligiösen Dialogs und der Theologie der Religionen sich ereignet haben, dann zeigt sich ein viel hoffnungsvolleres Bild vom Miteinander von Menschen verschiedener Religionen vor allem in Asien ab. Die katholische Kirche hat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ihre Einstellung zu den anderen Religionen grundlegend geändert. Auch in den anderen Religionen sind die Kräfte, die für die Verständigung unter den Religionen sich einsetzen, gewachsen. Trotz gegenläufiger Tendenzen wächst die Einsicht, dass es ohne eine Verständigung unter den Religionen keinen Frieden für die Menschheit geben kann. Georg Evers zeichnet in seinem Vortrag diesen spannenden Prozess aus der Sicht eines katholischen Theologen, der lange Jahre in Asien gelebt hat, in seiner Vielschichtigkeit nach.

Georg Evers studierte Philosophie in München, die japanische Sprache, Geschichte und Kultur , sowie Theologie in Japan und promovierte bei Karl Rahner in Münster über Theologie der Mission und der Religionen. Evers wurde Studienleiter für ökumenische  und interreligiöse Erwachsenenbildung im Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf und anschließend Asienreferent im Missionswissenschaftlichen Institut von Missio Aachen, dessen stellvertretender Leiter er zuletzt gewesen ist. In seiner Eigenschaft als Asienreferent bei Missio unternahm er zahlreiche Reisen in asiatische Länder und wirkte bei wichtigen theologischen Konferenzen der Vereinigung Asiatischer Bischofskonferenzen (FABC) mit.
Er ist ständiger Mitarbeiter der "Herder Korrespondenz", der "Die Katholischen Missionen" und "Studies in Interreligious Dialogue". Zu seinem 70. Geburtstag überreichte man ihm eine Festschrift über sein Lebensthema: Viele Wege - ein Ziel, Herausforderungen im Dialog der Religionen und Kulturen (hrsg. von Ludwig Bertsch SJ, Martin Evers und Marco Moerschbacher, Verlag Herder, 2006).
   
08. Juli
20.00 Uhr
 Das Ariodante Trio
Andreas Fröschl - Klavier
Katharina Schwamm - Violine
Sophia Schwamm - Violoncello
gibt ein Konzert in der Aula Seligenthal .

L. v. Beethoven: Trio op.1,1 Es-Dur
D. Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-moll  op. 8
F. Mendelssohn Trio op. 49 d-moll
   
22. u. 24. Juni
19.00 Uhr
 Wie jedes Jahr laden wir Sie ganz herzlich zu den Seligenthaler Sommerkonzerten des Gymnasiums ein.
   
17. Juni
19.30 Uhr
 Beginn der Seligenthaler Gespräche

Pater Walter Rupp SJ spricht über

"Pater Rupert Mayer,
der Apostel der Armen und Prediger wider den Ungeist."

Pater Rupert Mayer SJ
Der beliebte Volksmissionar und
Exerzitienleiter wurde im ersten Weltkrieg als
Militärseelsorger schwer verwundet. Seine
klare Stellungnahme zum Nationalsozialismus
brachte den eifrigen und mutigen Präses der
Marianischen Männerkongregation in
München ins KZ Sachsenhausen-Oranienburg.
Zum Skelett abgemagert wurde er im Kloster
Ettal unter Hausarrest gestellt. Wenige Monate
nach Kriegsende starb er am 01.11.1945 in
München.

Pater Walter Rupp SJ
geb. 1926 in Würzburg, studierte
Geschichte, Germanistik,
Philosophie und Theologie und war Leiter
des Akademiker-Centrums München.
Er ist Jesuit und Autor zahlreicher
Buchpublikationen und Beiträge für den
Rundfunk, das Fernsehen und die Bühne
(Dramen, Komödien und Kabaretts).
Er ist Mitglied der Münchner
Turmschreiber.
1987 hat er anlässlich der Seligsprechung
Rupert Mayers das Bühnenstück:
„Ich schweige nicht!“ uraufgeführt.
   
08. Mai
20.00 Uhr
 Konzert des "Flavia-Horntrio"

Mitglieder des Flavia-Horntrio:
Katrin Ambrosius-Baldus, Violine - eh. Münchner Philharmoniker
Mahir Kalmik, Horn - erster Solohornist des Frankfurter Opernorchesters
Dunja Robotti, Piano - international preisgekrönte Konzertpianistin mit Lehrauftrag an der Musikhochschule in Nürnberg.

Samstag, den 08.05.2010
Aula des Gymnasiums des Klosters
Beginn 20.00h, Einlass 19.30h
Eintritt 17 Euro, ermäßigt 12 Euro (Schüler, Studenten, Senioren)

Von jeder verkauften Karte gehen 3 Euro an das Kinderdorf Valle Feliz in Ecuador von Schwester Claudia Fischer. Der Kartenvorverkauf geht wieder über den Ticket-Service der Landshuter Zeitung und es gibt Karten an der Abendkasse.
   
06. April
 Einführung einer Kandidatin
   
31. März - 05. April
 Herzliche Einladung zur Mitfeier der Kar - und Osterliturgie in unserer Abtei.
Eingeladen sind Frauen, die die Karliturgie, sowie die der Osternacht, verbunden mit dem Stundengebet in einer klösterlichen Gemeinschaft mitfeiern möchten. Es ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.
Anmeldung bitte bei m.petra@seligenthal.de
   
25. März
 60. jährige Professfeier von Schwester M. Denise und  Einführung zweier Kandidatinnen
   
06. März
19. Uhr
 Festakt in der Aula zum 30.jährigen Bestehen der Schulpartnerschaft des Gymnasiums Seligenthal mit dem Gymnasium aus Scio (Italien)
   
5. März
18. Uhr
 Weltgebetstag der Frauen in der Christuskirche.
Herzliche Einladung!
   
28. Februar
17 Uhr
 Historisches Konzert der Gruppe ad libitum in der Aula.
"Musik des Mittelalters und der Renaissance".
   
 Veranstaltungen des Jahres 2009
   
25. Oktober
9.30 Uhr
 Gottesdienst mit H. Herrn Weihbischof R. Pappenberger zum 750. Jubiläum unserer Abteikirche, die vor 250 Jahren barockisiert wurde.
   
27. Nov.
20.00 Uhr
 Konzert der Geisenhausener Turmbläser in der Abteikirche.
   
28. Nov.
11.00 Uhr - 17.00 Uhr
 Landshuter Kinderweihnacht in Seligenthal. Durchgeführt vom Lions Club Landshut.
   
04. Dez.
19.00 Uhr
 Konzert der Gruppe Phoenix in der Aula.
   
08. Dez.

 Einfache Professfeier von Sr. M. Immaculata
   
16. u. 17. Dez.
19.00 Uhr
 Weihnachtskonzerte des Gymnasiums in der Mehrzweckhalle.
   
 Vergangene Veranstaltungen des Jahres 2009
   
11. September
20.00 Uhr
 Das Thalia Kammerquartett aus München gibt in der Abteikirche das Konzert "Himmlische Harmonien".
   
18. Juli
16.15 Uhr
 Die Kaiserlichen Fanfarenbläser spielen im Klosterhof.
   
15. Juli
15.00 Uhr
 Einweihungsfeier des 1. Projektabschnittes (Zellenbau und altes Klostergebäude 1. Stock)
   
11. Juli
14.00 Uhr
 Die Reisigen der Landshuter Hochzeit singen im Klosterhof.
   
05. Juli 
9.30 Uhr
 Der Männerchor Coro G. E. S. aus Scio Italien gestaltet den Konventgottesdienst.
   
24. / 25. Juni
19.00 Uhr
 Sommerkonzert des Gymnasiums in der Mehrzweckhalle.
   
14. Juni
20.00 Uhr
 Tritonus Brass

Benefizkonzert zugunsten Kinderhort und Kindergarten der Schulstiftung Seligenthal

mit Werken von Händel, Pachelbel, Mendelssohn - Bartholdy

An der Orgel: Michael Pollwein aus Viechtach
Trompete: Matthias Schäffer und Alois Weinzierl
Horn: Karin Ahlbrecht
Posaune: Christian Hopfner
Tuba: Florian Schachtner
   
01. Juni - 06. Juni
2009
 Wanderexerzitien

"Mit allen Sinnen Gottes Schöpfung erleben."
Wanderexerzitien und meditatives Erleben der Natur.

Ort: Schloss Wasserberg in der Steiermark - Österreich
Abfahrt von Landshut aus wird abgesprochen
Kursleitung: Schwester M. Petra Articus u.
Schwester M. Charitas Erkel
Zielgruppe: Frauen ab 18 Jahren
Tagessatz: 45 €  
Ermäßigung für Studenten und Nichtverdienende möglich
Anmeldung: charitas94@yahoo.de
oder Tel.: 0871 8210
Anmeldeschluß: 10. 05. 2009
   
 Mai
täglich um
19.30 Uhr
 Maiandacht in der Abteikirche.
Am 12. Mai um 19:00 Uhr wird die Maiandacht von den Schülerinnen des Gymnasiums gestaltet.
   
28. April
19:30 Uhr
 Der Katholikenrat Landshuts trifft sich in Seligenthal zur Vollversammlung.
   
26. April
10:45 Uhr
 Mitgliederversammlung des Freundeskreises Seligenthal im Besuchssaal.
   
1. März
Besinnungstag

03. – 08. April
Exerzitien

3. Mai
Besinnungstag

14. Juni
Besinnungstag

 Besinnungstage und Exerzitien

An den nebenstehenden Tagen halten wir unsere klösterlichen Besinnungstage und Exerzitien und bitten Sie, an diesen Tagen von Besuchen abzusehen und auch möglichst nicht anzurufen.
   
10. April
abends
 Klosterfilm

Frau Sylvana Rosenzweig von Spiegel TV drehte einen Film über die zwei benediktinisch ausgerichteten Frauenklöster - Rüdesheim Eibingen und Seligenthal. Der Film wird am Karfreitag Abend bei Vox ausgestrahlt.
   
08. April abends -
12. April nach der Vesper
2009
 Besinnungstage mit meditativen Impulsen

"Wer Ostern kennt kann nicht verzweifeln."
Dietrich Bonhoefer

Kartage und Ostern im Kloster mitfeiern.

Zielgruppe:  Frauen ab18 Jahren
Kursleitung: Schwester M. Charitas
Kosten: Tagessatz 45 €     Kurskosten 20 €
Ermäßigung für Studenten und Nichtverdienende möglich
Anmeldung: charitas94@yahoo.de
Tel.: 0871 8210
   
05. April
gegen 11 Uhr
 Meditation zum Palmsonntag

Nach dem Festgottesdienst im Bayerischen Fernsehen hält Mutter Petra um 12:15 Uhr eine Meditation zum Palmsonntag.
   
21. und 22. März
 Ostereier - Ausstellung

Alle zwei Jahre findet in Seligenthal eine Ostereier - Ausstellung mit auserwählten, kostbaren Eiern statt. Dazu werden kleine österliche Klosterarbeiten angeboten.
   
Fastenzeit 2009
jeweils am Montag um 18:30 Uhr
02.; 09.; 16.; 23.; 30.; März
06. April
 Exerzitien im Alltag

"Mit dem Apostel Paulus Ostern entgegen"

Kursleitung: Schwester M. Charitas Erkel
Ort: Abtei Seligenthal
Kosten: 30 €
Anmeldung: charitas94@yahoo.de
oder Tel.: 0871 8210
   
06. März
18:00 Uhr
 Weltgebetstag der Frauen.

Wie jedes zweite Jahr findet der Weltgebetstag der Frauen dieses Jahr wieder in unserer Abteikirche um 18:00 Uhr statt. Alle Frauen aller Konfessionen sind herzlich zum gemeinsamen Gebet und der anschließenden Agape eingeladen.
   
Ab 27. Februar

 Gemeinschaft im Wort:
Bibel - Teilen

Leitung: Sr. Maria Rita Bodmeier
Ort: Seligenthal
Zeit: Jeweils Freitag, 18.30 Uhr
1. Abend: 27. Februar
Anmeldung: m.rita-bodmeier@web.de
Oder Tel. 0871 / 821 - 124
   
15. Februar
 Benefizkonzert für das Kinderdorf Vale Felice in Ecuador.

Die Jugendband "latte macchiato und die Gruppe Zion begeistert mit Gospel  - Neues Geistliches Lied - Pop" in der Aula des Gymnasiums. Leitung: Rudi Swientek
   
2. Februar
17:00 Uhr
 Tag des geweihten Lebens.

Wie jedes Jahr feiern die Landshuter Ordensgemeinschaften zusammen mit dem Klerus und den pastoralen Diensten der Pfarreien sowie mit deren Gemeindemitgliedern, den „Tag des geweihten Lebens“ gemeinsam.
So laden wir Schwestern von Seligenthal am Lichtmesstag um 17 Uhr zur gemeinsamen Vespermesse in unserer Abteikirche mit anschließender Agape ein.
   



Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal, Landshut · Tel. +49 (0) 871 821-0 · www.seligenthal.de