Fasten - und Osterbrief 2015

Ausgabe 14 · Landshut, 06.03.2015



 

Gelegentlich

den Kreis verlassen,

das Vertraute, Gewohnte, Liebgewordene

loslassen

und hinaustreten ins Freie und Offene.

Spüren, wie die Begrenzung wegfällt,

aufatmen, durchatmen:

Es wird weit und leicht im Herzen.

Dann

Schritte tun ins Neuland,

nichts ist vorgezeichnet, vorgeschrieben,

der Weg wird mein Weg

mit jedem Schritt.

Unter mir die Erde, die trägt

Über mir der Himmel,

vor mir der immer neue, lockende Horizont

und in mir eine Art Kompass,

auf den ich mich verlassen kann.

Schließlich

mich hinsetzen

ausruhen auf der Kuppe, in die Weite schauen, ganz lange,

vielleicht erahnen

den neuen Kreis, den größeren,

den Erdkreis, der uns alle zusammenhält,

Menschen, Pflanzen, Tiere.




 

Seligenthal, Ende der zweiten Fastenwoche

Sehr verehrte, liebe Freunde Seligenthals,

bei der letzten Mitgliederversammlung wurde ich angefragt, ob ich die Gedanken, die ich meinen Mitschwestern für die Vorbereitungszeit auf das Osterfest mitgebe, nicht auch Ihnen schicken könnte. So will ich das heute tun, und damit wird mein Brief an Sie zugleich ein Fasten – und Osterbrief. Ich wünsche Ihnen, dass Gott gerade diese Tage bis zum Ende mit Ihnen sei, dass er Sie unterwegs begleite, Sie Ihre Altlasten ablegen dürfen und dann froh das Osterfest, die Auferstehung unseres Herrn begehen dürfen im Glauben, dass auch uns das Leben in Fülle zugedacht ist.

In diesem Sinne grüßt Sie ganz herzlich, verspricht Ihnen unser Gebet und bittet auch um Ihr Gebet

Ihre

Fastenzeit 2015

Die Quadragesima, oder 40 tägige Fastenzeit, wie wir sie nennen, gibt es in der römischen Kirche verpflichtend erst seit dem 7. Jahrhundert. Die Ostkirche verlängerte im3. Jahrhundert die einwöchige Vorbereitungszeit der Urkirche auf das Osterfest auf 40 Tage.

Und der heilige Benedikt möchte, dass wir immer ein Leben führen, wie in der Fastenzeit. Da er aber selbst weiß, dass dies nur ganz wenige vermögen, fordert er uns auf, wenigstens in der eigentlichen Vorbereitungszeit auf das Osterfest, in aller Lauterkeit auf unser Leben zu achten und gemeinsam in diesen heiligen Tagen die früheren Nachlässigkeiten tilgen. In der rechten Weise geschieht das nach unserem heiligen Ordensvater wenn wir uns vor Fehlern hüten und uns um das Gebet, die Lesung, die Reue des Herzens und um Verzicht beim Essen, Trinken und Schlafen mühen.

Manchmal fragen wir uns vielleicht, hat für uns eine Zeit des besonderen Verzichts, der bewussten Hinwendung zu Gott und damit auch die Fragen , wie lebe ich, wer bin ich und wie möchte ich sein, wer bin ich vor den anderen und wer bin ich vor Gott, eine Bedeutung, da wir ja sowieso ein spirituelles Leben anstreben? Verlangt nicht unser Alltag, also jeder Tag viel genug von uns? Wir leben ja sowieso nicht in Saus und Braus, müssen uns inder Arbeit rumschlagen, Ablehnung erfahren, Misserfolge und Versagen hinnehmen, oder sind gar krank, erleiden das Abnehmen unserer Kräfte usw.

Sicher tangiert auch Sie was von derheutigen Wohlfühl - und Konsum-gesellschaft, über das Fernsehen, die Medienund das Internet immer wieder vorgegaukelt wird. Hier wird auf vielerlei Weise gezeigt, wie wichtig ein heiteres, in allen Bereichen geglücktes Leben ist, ein Leben bestimmt von langer Jugend, Gesundheit,Freiheit, Schönheit, Macht und vor allem Reichtum, der mir dies alles ermöglicht. Danach müssen wir streben, uns einsetzen, es ist wichtig - auf der Seite der Gewinner zu stehen, der Starken, der Klugen, der Mächtigen, der Leistungsfähigen. Wir müssen uns manchmal fragen, wieweit sind wir abhängig von solchen Einflussnahmen?

Wenn der Verzicht auf den Wunsch etwas, ja viel zu haben, reich zu sein, in der Gesellschaft eine wichtige Rolle zu spielen, das Leben möglichst auf Genuss auszurichten, bei uns nicht im Vordergrund steht, wir einfach und genügsam leben, muss der Sinn der Vorbereitungs-zeit auf das Osterfest über bloßen Konsumverzicht hinausgehen und noch tiefer liegen?

Unser großer Wunsch ist es doch wohl mit dem Willen Gottes übereinzustimmen. Diese Grundhaltung kommt im Fasten, Almosengeben und Gebet besonders zum Ausdruck und bestätigt die Echtheit unseres Strebens. Wenn wir in reiner Liebe Gott suchen, so bestätigt das Fasten unsere demütige Haltung vor Gott, das Gebet die Hoffnung und das Almosengeben die Liebe.

Die Fastenzeit soll uns helfen wie Richard Rohr meint,wieder erneut zu zwei Ansichten zu kommen, die für unser ganzes Leben von elementarer Bedeutung sind. Wir sollen uns wieder und immer wieder bewusst machen, dass unser begrenztes Leben einzigartig, absolut wertvoll und erfüllt ist. Diese Einsicht soll uns Energie und Freude in der Nachfolge Christi schenken, uns zutiefst mit ihm, der Quelle unseres Lebens, verbinden.

Die zweite Einsicht, die uns vor allem durch die Aschenauflegung bewusst gemacht wird, scheint zuerst einmal im Gegensatz dazu zu stehen, ist aber eine wichtige Ergänzung. Sie zeigt uns unsere Grenzen auf, setzt uns Schranken, gibt uns die rechte Demut, damit wir uns nicht zu sehr auf uns selbst verlassen.

Das heißt, wir,der Mensch als Geschöpf, kann sich nicht selbst das Leben gebenund muss sich einerseits seines Abhängigkeitsverhältnisses bewusst sein, andererseits seines Gewolltseins und seiner Würde. Dies wird immer zu einem Spannungsverhältnis im Leben führen, das sich nur auflöst wenn wir uns ganz Gott anvertrauen, aus dem Wissen heraus, dass wir unser großes Selbst, wie Richard Rohres nennt, in Gott finden und unser kleines Selbst in uns. Und Gott sie beide liebt.

Die heilige Theresa von Avila deren 500. Geburtstag wir heuer begehen, formuliert das so „Wir finden Gott in uns selbst und wir finden uns selbst in Gott.“

Lassen wir uns also darauf ein in den kommenden Tagen von Gott erkannt zu werden. Wir dürfen uns ihm zeigen wie wir sind, brauchen uns nicht verstecken, sondern sollten zulassen ganz erkannt zu werden.

Und wir sollten wieder ganz neu unsere Hoffnung auf Gott setzen und so unsere Welt mit neuen Augen betrachten. Thomas Merton schreibt: „Erst wenn wir die Dinge dieser Welt nicht um ihrer selbst willen begehren, sehen wir sie, wie sie wirklich sind. Wir erkennen auf einmal ihren Wert, ihren Sinn; wir können sie würdigen wie nie zuvor. Sobald wir von ihnen frei sind, erfreuen sie uns. Sobald wir aufhören auf sie allein zu bauen, dienen sie uns. Da wir weder von der Freude noch von der Hilfe abhängig sind, die wir von ihnen empfangen, bieten sie uns Freude wie Hilfe, nach Gottes Geheiß. Jesus hat gesagt: „Suchet zuerst das Reich Gotts und seine Gerechtigkeit, und dies alles(d. h. alles, was ihr zum Leben auf Erden bedürft) wird euch hinzugegeben werden.“ Matth. 6,33

Von der Kirche heißt es, dass sie immer reformbedürftig ist, dies gilt aber auch für jeden einzelnen von uns. Wir brauchen immer wieder Neuanfänge, und solltenum eine vertiefte Sehnsucht nach dem Leben in Gott bitten und auf die Prologfrage in der Benediktusregel, die der hl Benedictaus Psalm 34, 14 übernommen hat, reagieren: „Wer ist der Mensch, der das Leben will und gute Tage zu sehen wünscht?“ Wenn du das hörst und antwortest: „Ich“, dann sagt Gott zu dir: „Willst du wahres und unvergängliches Leben, bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede! Wende dich ab vom Bösen und tue das Gute; suche den Frieden und jage ihm nach!“ und dann lässt Benedikt gleichsam Christus sprechen: „Wenn ihr das tut, blicken meine Augen auf euch, und noch bevor ihr zu mir ruft, sage ich euch: Seht, ich bin da. Liebe Brüder, was kann beglückender sei für uns sein als dieses Wort des Herr, der uns einlädt? Seht, in seiner Güte zeigt uns der Herr (gemeint ist Christus) den Weg des Lebens.“

Die Fastenzeit ist gut geeignet, dieser Frage einmal intensiv nachzugehen, sich zu fragen: „Will ich gute Tage sehen, und vor allem glaube ich an die Zusage Christi, dass er immer bei uns da ist, schon lange bevor wir uns an ihn wenden, dass er uns zuerst geliebt hat und das er da ist auch wenn ich ihn nicht unmittelbar erfahre? Weiter kann ich mich fragen, bringe ich das in mir grundgelegte Potential zur Entfaltung auch wenn das heißt, dass ich mich in manchen Lebenssituationen begrenzen muss, nicht alles haben und machen kann, mich bescheide um das Wesentliche zu betonen und mich nicht zu verzetteln? Denn wir sind nicht in erster Linie dazu berufen, etwas zu tun, auch wenn es uns persönlichen Erfolg, Reichtum und Anerkennung bringt, als vielmehr etwas zu werden. Die vorrangigste Aufgabe, die Gott uns gibt, ist die, der Mensch zu werden, als den uns Gott ins Dasein gerufen hat. Mit anderen Worten, suche ich meinen tieferen Lebenssinn zu erkennen und zu verwirklichen, glaube ich, dass Gott sich nach mir sehnt, dass er sich nach Leben und Liebe durch mich und in mir sehnt.

Wir können uns auch fragen, ja müssen es tun, wenn wir in der Nachfolge Christi leben wollen: „ob meine Sehnsucht die tiefste Sehnsucht in den tiefsten Schichten in mir, eine Sehnsucht nach Gott ist?“

Gilt für mich das Augustinus Wort? „Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz bis es Ruhe findet in dir.“

Wenn wir manche unmittelbare Befriedigung hinter uns lassen, uns einschränken können, darin liegt auch der konkrete Sinn des Fastens, des Verzichts auf etwas, sind wir eher bereit uns dem Absoluten zuzuwenden, vor allem wenn wir begreifen, dass Gott uns zieht – nicht weil er uns etwas nicht gönnt – sondern um uns mit seiner größeren Liebe zu umfassen und zutiefst beglücken möchte.

Der fastende Mensch wird demütig, er weiß, dass alles ein Geschenk ist, dass er nicht durch Würdigkeit oder religiöse Leistung Gottes Gnade und eine tiefe Beziehung zu ihm erwirken kann, sich wohl aber öffnen kann um die Gaben Gottes ganz schlicht und in großer Dankbarkeit anzunehmen.

Da wir frei sind, Gott niemanden zwingt ja zu sagen zur Fülle des Lebens, liegt es in unserer Entscheidung ob wir der Aufforderung Gottes, wie sie in Jesu Wort und im Prolog angesprochen ist, folgen.Die Entscheidung für Gott, dafür, sich von Gott finden,lieben zu lassen, sich von ihm alles zu erwarten, ihm Antwort aus Liebe heraus zu geben, bedeutet dann nicht in der Fastenzeit in erster Linie einen Verzicht zu leistenauf Essen oder Schlafen, oder sonst etwas, was uns besonders angenehm ist, sondern wir müssen überlegen wie es mit unserer Gottesbeziehung aussieht. Ob ich ihn immer wiedersuche oder lauer geworden bin, ob meine Liebe zu ihm sich in der Zuwendung zu meinen Mitmenschen sich wiederspiegelt, oder ob ich mehr oder weniger um mich kreise. Jesaia spricht schon im Exil an welch Fasten sich Gott wünscht und Jesus greift diese Gedanken in der Predigt vom Weltgericht auf.

Ein Fasten wie Gott es will, ist die Sorge um soziale Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit, die Annahme des Schwächeren statt ihn zu unterdrücken, das Teilen des Brotes mit den Armen, Fremde aufzunehmen, die eigene Anspruchshaltung aufzugeben um sich offen dem anderen zuzuwenden. Es geht im Grunde um Barmherzigkeit und Liebe denen gegenüber, die benachteiligt sind, anders denken und handeln als wir, die nicht zu unserer Gruppe gehören, die wir als Außenstehende, ja vielleicht als Sünder betrachten.

Bedenken wir was Thomas Merton in seinem Buch „Keiner ist eine Insel“ schreibt. „Ein Glück, das wir für uns allein suchen, ist nirgends zu finden, denn ein Glück, das sich verringert, wenn wir es mit anderen teilen, ist nicht groß genug, um uns glücklich zu machen.“Er fährt dann fort:“ In der Befriedigung unseres Ich liegt ein trügerisches Augenblicksglück, immer aber führt es zu Leiden, weil es unseren Geist einengt und abstumpft. Echtes Glück findet sich in selbstloser Liebe, einer Liebe, die in dem Maße wächst, indem sie mitgeteilt wird. Der Mitteilbarkeit der Liebe ist kein Ende gesetzt, darum ist die Glücksmöglichkeit solcher Liebe unbegrenzt. Unendliche Selbstmitteilung ist das Gesetz von Gotts innerem Leben. Und die Mitteilung unseres Selbst hat Er zum Gesetz unseres Wesens gemacht, so dass wir uns am tiefsten selbst lieben, wenn wir andere lieben. Im uneigennützigen Handeln erfüllen wir die Möglichkeiten unseres Seins und Tuns am besten.“

Wir wissen, dass wir diesem Anspruch, diesem ursprünglich von Gott gewollten Wesenszug meist nicht gerecht werden, dass wir oft nicht das Wohl der, des anderen dem eigenen Wohl vorziehen, ja, dass wir vergleichen und uns fragen ob wir nicht zu kurz kommen.

Auf das Alltagsleben übertragen, ob in der Familie oder im Betrieb, kann das heißen, es geht um die Annahme und Zuwendung derjenigen gegenüber,die anders denken, reagieren als ich, deren Verhalten mich nervös macht, auf die ich eifersüchtig oder neidisch bin, ja, die mich vielleicht verletzt haben. Vielleicht gelingt es uns in dieser Fastenzeit zeitweise uns so zu lieben, dass wir das Wohl unserer Mitmenschen in den Augen haben und unsere Zuwendung so lauter ist, dass wir nicht nach eigener Befriedigung in der Beziehung trachten und auf die Wirkung schauen, denn echte Liebe trägt ihren Lohn in sich.

Aber trotz unseres Strebens brauchen wir uns nicht zu wundern wenn wir nicht so lieben können, wie wir möchten, wir gerade im zwischenmenschlichen Bereich immer wieder versucht werden, uns zu verteidigen uns auszugrenzen, unsere Ablehnung zu rechtfertigen, mehr zu sein als wir sind,denn selbst Jesu Jünger hatten mit diesen Schwierigkeiten zu tun und Jesus, der Sohn Gottes, wurdeauch versucht.

Der Teufel versucht Jesus mit dem Wissen um seine Göttlichkeit, die er in seinem Menschsein nicht ausnützen darf, wenn er uns gleich sein will. Karl Rahner schreibt dazu: „ Wenn einer sich weiß als der gebenedeite Sohn Gottes…Kann er (man) dann so der machtlose, arme Mensch sein, der nicht einmal ein Stück Brot hat, der nichts zu befehlen hat, dem niemand dient, können dann die Herrlichkeiten der Welt, all ihre Macht und Größe so in die Ferne rücken, dass er (man) da in der Wüste, der einsame Kleine, Ärmliche, Hungernde und Machtlose ist?“ Aber Jesus widersteht der Versuchung, dass für ihn Brot da sein muss, dass ihm außerordentliche Beachtung zusteht und die Herrlichkeit der Welt ihm zu Füssen liegt, denn trotz seines göttlichen Selbstbewusstseins schicke er sich in die Wirklichkeit unseres Lebens und zeigt uns , dass man Gott nicht versuchen darf, dass man Gott dienen muss. Und so ist er Mensch wie wir, erlöst uns, in dem er trägt was wir tragen und indem er erleidet was wir erleiden und unser Los teilt.

Auf Christus schauen, seine Liebe betrachten, die sich in seiner Passion zeigt, ihn bitten ihm nachfolgen zu dürfen, der vom Vater ausgegangen vom Vater angenommen und wieder zum Vater zurückgekehrt ist, könnte ein Fastenvorsatzsein. Bedenken wir, obwohl vom Vater so sehr geliebt, ja eins mit ihm, hat Gott zugelassen, dass Jesus zutiefst erniedrigt worden ist, abgelehnt wurde, mit seiner Botschaft zumindest scheinbar gescheitert ist und letztendlich den schmachvollsten Tod gestorben ist, den wir uns denken können. Das war alles harte Wirklichkeit und musste erst einmal durchgestanden sein bevor die Auferstehung den Endpunkt setzte.

Und das alles um unseretwillen. Gott macht sich in Jesus verletzlich um uns seine unendliche Liebe zu zeigen, um mit uns in Beziehung zu treten, um uns in das Geheimnis der Beziehung der drei göttlichen Personen zueinander, miteinzubeziehen.

Dies zu sehen, darum geht es in der Fastenzeit und das sollten wir das ganze Jahr über bedenken wie der heilige Benedikt fordert. Dazu braucht es ein ungeheures Vertrauen in Gottes Güte, vor allem wenn es eigene Verletzungen gibt, oder wir Schuld auf uns geladen haben. Lernen wir in solchen Situationen, in denen wir ja Gottes Nähe nicht unmittelbar erleben, vor allem nicht seine Güte empfinden, ihn eher als erschreckend als uns zu sehr fordernd sehen, auf das Kreuz zu schauen, Jesu hingebende Liebe zu uns zu verinnerlichen, und uns mit Jesus zu vereinen. Wir hören wohl nicht wie die drei Jünger am Berg der Verklärung die Stimme Gottes, der Jesus als seinen Sohn bezeugt,vielleicht dürfen wir aber manchmal erfahren, so wie im Menschen Jesu seine Gottheit immer gegenwärtig war, ist auch der in mir innewohnende Gott, gegenwärtig in meinem Leben in meinem Hier und Jetzt. Die heilige Katharina von Siena formuliert dies so. „Mein tiefstes Ich ist Gott.“



 



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